Ich lebe im Gemeindebau


Das Team:

Ernst Hinterberger (Autor)
Christian Bezdeka (Ausstellungsdesign)
Barbara Guwak (Sprachkunst)
Thomas Hnidek (Gemeindebauquartett)
Constanze Griessler (Fotographie, Diskussionsdokumentation, DJ-ing)
Patricio Canete (Film)
Patrice Fuchs (Fotographie, Diskussionsdokumentation)
Robert Eder (Fotostory)
Niki Weitzer (Fotographie, T-Shirts)
Markus Netter (Koordination/Projektleitung)
Walther Hohenbalken (Collage/ homepage:http://www.gebietsbetreuungen.wien.at)
Lisi Schleicher (Online-Tagebuch: www.elderschplatz.at)


Ernst Hinterberger
Ernst Hinterberger Geboren 1931 in Wien.
Elektriker, Fabrikarbeiter,
Weiterbildung in Volkshochschulen.
1950-52 Besuch der Polizeischule, danach jedoch wegen einer Sehschwäche als Bibliothekar und Büchereileiter der Wiener Volksbildung tätig.
Nach Schließung dieser Büchereien neuerlich Tätigkeit in einer Fabrik (als Expedient) bis zur Pensionierung 1991.
Literarische Arbeiten seit den 50er Jahren,
regelmässige Beiträge in Zeitungen (Wiener Zeitung, Die Presse) und Zeitschriften.
Autor der bekannten Fernsehserien "Ein echter Wiener geht nicht unter" und "Kaisermühlen Blues".
Fernsehfilme, Bücher, Theaterstücke und Hörspiele.


nach oben
Christian Bezdeka
1976 geboren in Wien /Head of Design
Ausbildung: 1996 Matura Fachrichtung Biomedizintechnik am TGM – Höhere technische Lehranstalt
1997 – 2002 Industrial Design Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Diplomarbeit: Mobile Möbel, Rednerpult. Mit Auszeichnung abgeschlossen.
Austellungen:
1999 Wettbewerbsausstellung „Präsente in Stahl“ für die Voest Linz.
1999 Kaffeemaschine, Designausstellung im Wiener Dorotheum
2000 Experimentelles Liegemöbel, Ausstellung im Europäischen Design Depot
2001 Kurzfilm Ausstellung Global Tools Ausstellung im Künstlerhaus
2003 Einzelaustellung im Smartspace dem Zukunftslabor von ONE
2004 blink3 Ausstellung im Kunstlabor/Kunsthaus Graz
2004 Gründung von MICROGIANTS INDUSTRIAL DESIGN GMBH www.microgiants.com
nach oben

Barbara Guwak
Barbara Guwak * 20.07.72
Psychologin
Vielfältige Begegnungen mit Sprache:
Werbung, strategische Kommunikation, psychologische Beratung etc.

Als Kind habe ich mir immer ein eigenes Schwimmbad gewünscht. Der Tag an dem ein Wasserrohrbruch mein ganzes Stiegenhaus unter Wasser setzte und es überall pritschelte und plätscherte war dies die Erfüllung meiner Träume.

Der Gemeindebau ist nicht mein Traum sondern jener Ort, an dem ich gelernt habe mir meine Träume zu erfüllen



nach oben

Thomas Hnidek

Thomas Hnidek Aufgewachsen im Gemeindebau Raxstraße 6-8
in Wien X.

Tätig als Filmschaffender in den Bereichen Filmhandwerker, Beleuchter für Spielfilm und Werbung und Regisseur für Kurzfilme. Weiters tätig als 3D Künstler in Sachen Modelling, Texturing und Animation.

Gedanken zum Gemeindebau: Du bist die Blume aus dem ...
nach oben


nach oben

Constanze Griessler
Constanze Griessler Geboren 1974 in Wien
Aufgewachsen im Oskar Helmer Hof in Wien Floridsdorf
Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Philosophie
Mitbegründerin des Kulturvereins Hobbythek
DJane , diverse Kurzfilme
Seit 2003 Kunstministerin der österreichischen HochschülerInnenschaft


nach oben

Patricio Canete
Patricio Canete Geboren am 22. September 1976
1985-1996: Wohnhaft im Gemeindebau 14, Linzerstraße 178
seit 1994: Student Uni Wien/Juridicum
seit 1994: als DJ Toni Maroni aka Patricio Salgado
1998: Gründung des Popart Clubs “Hobbythek”
2002: Errichtung der Beatzentrale – eine Easy Listening AG
2001 –bis jetzt: Wohnhaft im Gemeindebau 4, Schleifmühlgasse/Kühnplatz


nach oben

Patrice Fuchs
Patrice Fuchs Geburt 1973 an der schwedischen Westküste
1980 Umzug in den Wiener Gemeindebau
1991 nach diversen Problemen mit ProfessorInnen folgt der Schulabbruch
Danach jobben als Kellnerin, Fahrradbotin etc. Mehrere längere Aufenthalte in den USA und Deutschland.
Nebenbei entstehen Kurzgeschichten, Theaterstücke und Kurzfilme
Von 1995-1997 Organisation von drei Kunstfestivals für den junge KünstlerInnen gemeinsam mit anderen Engagierten.
Jedes Jahr nahmen ca. 100 verschiedene junge Leute als Ausstellende/Vortragende teil.
1997 Absolvierung der Studienberechtigungsprüfung
1998 Beginn des Studiums der Psychologie/ Engagement bei der GPA-StudentInnen
1998 Ladung zum Filmfestival in Laibach
1999 Geburt von Sohn Lenard
2000 Aufnahme an der Akademie der Bildenden Künste
2002 Eröffnung des Eltern-Kind-Cafe `MACKEN´ gemeinsam mit drei befreundeten Müttern.
Das `MACKEN´ sollte sowohl kindgerecht wie auch elterngerecht sein
und ein gesellschaftspolitisches Zeichen für mehr öffentliche Akzeptanz von Kindern wie auch für arbeitende Mütter setzen.
Nach einem Jahr mussten wir das Cafe wieder zusperren, weil die Elternzielgruppe nicht finanzkräftig genug war,
und wir auf Grund anderer Verpflichtungen (und mangels Förderungen) nicht länger Vollzeit umsonst im MACKEN arbeiten konnten.
2002 Sozialreferentin der Bundesvertretung der österreichischen HochschülerInnenschaft
2003 Wahl zur Vorsitzenden der österreichischen HochschülerInnenschaft
Irgendwann Anfang 2005 kommt mein zweites Kind zur Welt.


nach oben

Robert Eder
Robert Eder alias Flappo Geboren 1970 in Wien.
Seit 1989 im Bereich Photographie und Werbegrafik tätig.
Studium der Philosophie.
Seit 1995 in Lebensgemeinschaft mit Claudia Ferner. 1996 Geburt seines Sohnes Fabian und seitdem auch im Gemeindebau ansässig.
Seit 1997 als Mobiler Jugendarbeiter tätig, seit 2003 stellvertretender Einrichtungsleiter.

nach oben

Niki Weitzer
(c) Niki Weitzer 1) Infos zu meinem Projekt:

Ich zeige Fotographien die im Gemeindebau aufgenommen wurden.
Es sind Portaits von Menschen aus meinem Umfeld.

Mich interessiert dabei ein offener Blick auf verschiedene Arten das Leben zu meistern.
Manchmal ironisch, oft etwas schockierend, sehe ich meine Fotos in einer Tradition, die sich mit persönlichen Reportagen auseinandersetzt.

2) Ich und der Gemeindebau:

wohnte von 1984 bis ca 1994 im Gemeindebau Karolinengasse 26, 1040 Wien
Gemeindebau als ein "Versuch" zusammenzuleben. Anfangs eine Errungenschaft - später ein Unikum - heute vielleicht zu teuer.

3) Lebenslauf:

* 1975 in Wien
Kindheit und Schulzeit in Wien
ab 1993 Beschäftigung mit Fotographie
93/94 Besuch der Schule f. Künstlerische Fotographie bei Friedl Kubelka
1998 - 2004 Student bei Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst Wien

nach oben

Markus Netter
Markus Netter
Von Geburt an bis zum 18ten Lebensjahr aufgewachsen im Gemeindebau Rotenhofgasse 80-84 in Favoriten,
Ausbildung zu technischen Chemiker und derzeit Student an der WU-Wien (Volkswirtschaft)
Im Zuge seiner Tätigkeit als Jugendreferent der GPA-Gewerkschaftsjugend Organisation von politischen Vernissagen: ("Dis-crime-nation - Frauendiskriminierung sichtbar machen", "Soziale Kälte")
Seit der „Jugend“: DJ für Kommerzielles und Alternatives
1998: Gemeinsam mit zwei Freunden Gründung des „das Kultcafe“ eine monatliche Sendung auf Radio Orange
"Ich bin gern in "meinem" Bau aufgewachsen. Der Hof war ein Abenteuer und meistens traf man Gleichaltrige."


nach oben
Walther Hohenbalken
Walther Hohenbalken
Geboren 1960,
Fürstenfeld,
seit in 1979 Wien,
Studium d. Soziologie,
Sozialwissenschafter,
Mieterbetreuer, z,Z. Projektleiter Gebietsbetreuung (für städtische Wohnhausanlagen = Gemeindebauten) Floridsdorf,
seit 2000 Versuche mit Farben, Sand und anderen - auch virtuellen - Materialien.
Lebte im Gemeindebau (städtische Wohnhausanlage Werndlgasse 14-18/19/28) von 1999 bis 2003.


nach oben
Lisi Schleicher
Geboren 1974
Mit 16 Lehre zur Bürokauffrau
Bis 1998 diverse Jobs als ebensolche
Seit 1997: Leben im Gemeindebau Elderschplatz
1998 Geburt meiner Tochter Ginger
In der Karenzzeit: Studienberechtigungsprüfung
Danach Studium der IBWL an der Uni-Wien – abgebrochen
Bis Dezember 2004: Assistenz Marketing von Schulbüchern
Privat: Rollerfahren und saufen
2002 Eröffnung des Eltern-Kind-Cafe `MACKEN´ gemeinsam mit drei befreundeten Müttern.
Das `MACKEN´ sollte sowohl kindgerecht wie auch elterngerecht sein
und ein gesellschaftspolitisches Zeichen für mehr öffentliche Akzeptanz von Kindern wie auch für arbeitende Mütter setzen.
Nach einem Jahr mussten wir das Cafe wieder zusperren, weil die Elternzielgruppe nicht finanzkräftig genug war,
und wir auf Grund anderer Verpflichtungen (und mangels Förderungen) nicht länger Vollzeit umsonst im MACKEN arbeiten konnten.
nach oben

Sponsoren:

datenwerk innovationsagentur    MICROGIANTS INDUSTRIAL DESIGN    Verein Stadtimpuls